die Schweiz: Bloss Arbeitsplatz oder auch Lebensraum?

"Arbeitsplatz Schweiz" thematisiert das Bevölkerungswachstum und die einhergehende Zerstörung von Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt. "Arbeitsplatz Schweiz" soll aufzeigen, aufrütteln und zum bewussteren, nachhaltigeren Handeln anregen. "Arbeitsplatz Schweiz" ist kritisch und sagt, was viele denken, aber nicht zu sagen wagen. "Arbeitsplatz Schweiz" zeigt Vergleiche zwischen Bekanntem und Unbewusstem bzw. Verdrängtem.

 

Die Website ist politisch unabhängig. Niemand soll diskriminiert werden. Aber es gibt auch nichts zu beschönigen: Wir haben grosse Probleme - und keine nachhaltigen Lösungen.

 

„Arbeitsplatz Schweiz“ will nicht nur Menschen erreichen, die sich bereits für die Themen Natur-, Tierschutz und Gerechtigkeit interessieren, sondern auch solche, die zufällig über die Seite „stolpern“, weil sie in der Schweiz Arbeit suchen – oder Arbeit geben.

die Schweiz - "THE place to go"

Nicht nur als Arbeitsplatz ist die Schweiz im In- und Ausland beliebt. Auch als Wohnort und wegen der guten Infrastruktur. Wegen der hohen Löhne. Wegen der (noch) hervorragenden Sozialleistungen und der relativen Sicherheit. Wegen Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit, Narrenfreiheit: Den vielen Freiheiten stehen kaum Pflichten gegenüber. Wer gegen die Regeln verstösst, muss keine gravierenden Konsequenzen befürchten.

 

Die Schweiz geniesst noch immer einen hervorragenden Ruf im Ausland – je ferner desto besser. Die Schweiz symbolisiert für viele Menschen das Traumland schlechthin. Die meisten träumen bloss von einem Aufenthalt in der Schweiz. Andere machen sich auf den Weg, v.a. wenn sie sicher sind, mit dem verdienten Geld regelmässig ihre Heimat besuchen zu können.

die Schweiz - not a place to be

Die Schweiz ist bloss noch "Wirtschafts-Standort". Dafür wird sie von Politikern und Wirtschaftsprofessoren gerühmt. Bloss: Eine Schweiz, die bloss noch Wirtschafts-Standort ist, ist nicht mehr lebenswert. Der Wirtschafts-Motor kann noch so brummen: Die Lebens-Qualität des Einzelnen ist dahin: Kein Freiraum zum Atmen, keine freien Entscheidungen (die Wirtschaft gibt den Takt vor, wer nicht mitmacht, fällt durch das System), kein Platz. Millionen Menschen drängen in die Schweiz. Unsere Politik lädt sie alle ein, um der "Wirtschaft" zu gefallen und einige wenige Menschen sehr reich zu machen.

 

Freude, Natur, Herzlichkeit? Nicht in der Schweiz. Die Natur ist zerstört und was noch nicht ist, wird gerade zerstört. Ein Quadratmeter pro Sekunde. Als "Parklandschaft" könnte man die Schweiz eher bezeichnen. Mit winzigen Naturschutzgebieten zwischen riesigen Autobahnen und Städten. Die Parklandschaft wird nach dem Gusto der Menschen modelliert und weicht bei Bedarf einer neuen Stadt, weil wir all die vielen Menschen irgendwo unterbringen müssen...

 

Es herrscht Trübsal im Lande. Arbeitslosigkeit, Angst vor Jobverlust, horrende Krankenkassenprämien, Suche nach einem Kindergarten, wo die Landessprache gesprochen wird, Beziehungsprobleme, Vereinsamung, Wohnen im Alter... Wann wurden Sie das letzte Mal so richtig bedingungslos herzlich und ohne Hintergedanken begrüsst? Wann haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

 

Es ist ein "system-relevanter" Fehler im Konzept der Globalisierung und der Staatshoheiten. Solange korrupte Regierungen Freude haben, dass ihre Bürger ins Ausland auswandern oder fliehen und Devisen heimschicken... Und die anderen korrupten Regierungen sich freuen, dass billige oder hochqualifizierte Arbeitskräfte Schlange stehen und die einheimische "Wirtschaft" ankurbeln... Und gebaut, importiert, abgeschlachtet, gestaut, gebuddelt, vergiftet wird, um die Wirtschaft zu fördern: Solange dieser Irrsinn den Takt angibt, ist die Welt natürlich nicht zu retten.

 

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“  (Weissagung der Cree)

 

auf der Suche nach dem Glück

Wir haben grosse Probleme in der Schweiz: Korruption, Macht- und Geldgier, Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer Menschen, Tiere und der Natur. Wir haben nur eine Schweiz – unsere Heimat. Und wir haben nur eine Erde, die Heimat aller Lebewesen. Beidem sollten wir Sorge tragen. Für eine lebenswerte Zukunft.

 

Meine Kritik richtet sich besonders an Politik und Wirtschaft, weil sie allzu oft nur Macht und Gewinn anstreben und dabei verantwortungslos die Rechte von Mensch, Tier und Umwelt missachten.

 

Ich rufe aber auch jede einzelne Person auf, ihren Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten. Als verantwortungsvolle Welten-Bürger ist es unsere Pflicht, der Natur Sorge zu tragen. Wir sind auf der Erde zu Gast - nicht hier um sie uns untertan zu machen!

 

Jeder wünscht sich, glücklich zu sein. Für jeden ist Glück etwas anderes - aber auch für alle gleich: Wir finden Glück bei anderen Menschen, bei Tieren, in der Natur.

 

Geld vereinfacht allenfalls gewisse Lebensumstände. Aber niemals macht Geld glücklich. Deshalb sollten wir nicht für Geld, sondern für unser Glück alles tun. Indem wir zu unserer Natur, den Tieren und Menschen Sorge tragen und ihnen mit Respekt begegnen.